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DIENSTLEISTUNGEN DER DIP
Affinität und Anziehungskraft gehören zusammen, trotzdem es zwei verschiedene Sachen sind. Sie gehen aber nicht Hand in Hand, sie bilden verschiedene Arten menschlichen Unglücks. Wir haben mit jemanden oder zu etwas eine gute Affinität, aber ein jeder von uns hat zum anderen nur eine kleine Anziehungskraft. Jemand oder etwas zieht uns sehr an, aber die Affinität ist furchtbar. Dies ist unnatürlich aber häufig. Natürlich ist, daß Affinität und Anziehungskraft stets beisammen, wie zwei leibliche, obwohl verschiedene Schwestern, sind. Affinität ist das Maß der Identität mit jemanden, zu etwas, die Anziehungskraft zieht uns zu jemanden, zu etwas hin. Die Affinität ist gemeinsam, die Anziehungskraft gespalten, des einen zum zweiten und des zweiten zum ersten. Sie ist zeitweilig und nicht dauerhaft. Sie ähnelt dem Hunger, der nach Sättigung vergeht. Es ist natürlich, daß sich die gespaltene Anziehungskraft verbindet und mit der Affinität ein Ganzes bildet, damit uns der anzieht, der mit uns affinitiv ist und zu uns paßt. Leider gibt es in unserem Leben immer noch viel unnatürliches. Erfüllen zwei Menschen durch ihre Bemühungen ihre gegenseitige Affinität mit einer gegenseitigen Anziehungskraft nicht, beginnt sie ein anderer, der mit ihnen nicht affinitiv ist, anzuziehen. Dies sind grundlegende Sachen, die zum Verstehen der Affinitätsteste und -Messungen der DIP, die sich in Partnerverhältnissen, im Talent, der Vorhersage von Unfällen niederschlagen, notwendig sind. Unter der hohen Ehescheidungskvote unterschreibt sich die Affinität übersteigende Anziehungskraft. Junge Menschen suchen vorwiegend nach der Anziehungskraft, die sie als Liebe betrachten. Auch die Bedächtigeren rechnen damit, daß die Liebe Berge versetzen kann. Liebe ja, aber Anziehungskraft nie. Solche Menschen gehen nach Sättigung der Anziehungskraft auseinander, und oft ist schon ein Kind da. Die Kinder leiden dann für falsche Ansichten ihrer Eltern. In Wirklichkeit ging es ihnen nicht darum ob sie zu einander passen, ob sie sich wirklich lieben, sondern nur um die Sättigung leiblicher Lüste. Und so etwas kann ohne Affinität nicht lange dauern. Der Hunger wird gesättigt und der neue ist dann immer kleiner bis er erlischt. Eine gute Affinität ist eine Gabe der Natur für zwei Menschen. Um die Anziehungskraft sollen sie sich aber kümmern. Die Affinität ermöglicht eine Erneuerung der Anziehungskraft. Das Ende der Anziehungskraft muß nicht das Ende der Ehe sein. Aber oft ist es dem so. Die "Anziehungskraft" kommt meistens nur am Anfang "von oben". Sie muß gehegt werden. |
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